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Moritzbastei

Moritzbastei
Moritzbastei

Die Moritzbastei - lebendige Geschichte der Messestadt Leipzig.

Leipzig hat viele berühmte Bauwerke - doch nur wenige können auf eine so lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken wie die Moritzbastei.
Sie wurde zwischen 1551 und 1553 als Bastion errichtet und die Baukunst der Handwerker des 16. Jahrhunderts beeindruckt ebenso wie der Kontrast zum zeitgleich erbauten Alten Leipziger Rathaus.
Nach jahrhundertelanger unterschiedlicher Nutzung wird zu Beginn des 18. Jahrhunderts
auf ihren Mauern die erste konfessionslose Bürgerschule Deutschlands errichtet, die während des II. Weltkrieges durch einen Bombenangriff zerstört wird.
Anfang der 70er Jahre entdecken Studenten auf der Suche nach geeigneten Räumen für einen Studentenclub die Reste der Moritzbastei und können die Universität und die Stadt vom Wiederaufbau überzeugen. Die Bauarbeiten können beginnen. Innerhalb von 5 Jahren und 150.000 unbezahlten Arbeitsstunden werden rund 40.000 Kubikmeter Schutt entfernt.
1982 kann das Gebäude als Studentenclub der Karl-Marx-Universität Leipzig übergeben werden.
Seitdem laden Konzerte, Theatervorstellungen, Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen, Diskotheken, Themenabende und Cafénachmittage jeden Interessierten zum Besuch ein.
Die "Stiftung Moritzbastei Leipzig" übernimmt 1992 die Verantwortung für die Moritzbastei und setzt als Betreiberin die Moritzbastei Betriebs GmbH ein.



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